Unsere Selbsthilfegruppen sind in den letzten Monaten stark gewachsen und aktuell größtenteils gut ausgelastet. Das zeigt uns, wie groß der Bedarf an Austausch, Verständnis und echter Verbindung ist – bringt aber auch mit sich, dass ein direkter Einstieg nicht immer sofort möglich ist.
Uns ist wichtig, dass Menschen nicht einfach „irgendwo untergebracht“ werden, sondern in einer Gruppe landen, die wirklich zu ihrer aktuellen Situation, ihren Bedürfnissen und ihrem Tempo passt. Denn unsere Gruppen sind bewusst unterschiedlich aufgebaut und richten sich an verschiedene Zielgruppen und Lebenslagen.
Wenn du aktuell keinen Platz in einer Selbsthilfegruppe findest, laden wir dich herzlich ein, zunächst den Neurokompass zu nutzen. Dort bieten wir eine peer-basierte Anlaufstelle für erste Orientierung, Einschätzung und Aufklärung rund um ADHS und Neurodivergenz. In einem ruhigen, wertschätzenden Rahmen schauen wir gemeinsam, was du gerade brauchst und welche nächsten Schritte sinnvoll sein könnten.
Von dort aus können wir gemeinsam klären, welche Gruppe perspektivisch gut zu dir passen würde, ob es aktuell freie Kapazitäten gibt oder welche alternativen Angebote oder Übergangslösungen für dich hilfreich sein könnten.
Du musst also nicht warten, bis irgendwo „ein Platz frei wird“.
Der Neurokompass ist der erste Schritt – und von dort aus gehen wir gemeinsam weiter.
Selbsthilfe
Kann ich mich trotzdem für eine Selbsthilfegruppe anmelden?
Ja. Eine direkte Teilnahme ist jedoch nicht immer sofort möglich. Uns ist wichtig, gemeinsam zu schauen, ob und wann ein Einstieg sinnvoll ist – und in welche Gruppe du gut passen würdest.
Häufige Fragen zu unseren Selbsthilfegruppen
Warum sind die Selbsthilfegruppen aktuell so voll?
Der Bedarf an Austausch und Unterstützung rund um ADHS und Neurodivergenz ist in den letzten Monaten stark gestiegen. Unsere Gruppen arbeiten bewusst in überschaubaren Größen, um einen geschützten und wertschätzenden Rahmen zu gewährleisten. Deshalb können wir neue Plätze nur begrenzt vergeben.
Warum empfehlt ihr zuerst den Neurokompass?
Der Neurokompass ist unsere peer-basierte Anlaufstelle für erste Orientierung, Aufklärung und Einordnung. Dort geht es nicht um Therapie oder Diagnostik, sondern um das Verstehen der eigenen Situation und möglicher nächster Schritte. Für viele ist das ein hilfreicher erster Kontakt, gerade wenn noch unklar ist, welches Angebot aktuell am besten passt.
Ist der Neurokompass eine Selbsthilfegruppe?
Nein. Der Neurokompass ist keine Gruppe, sondern ein Einzelangebot zur ersten Einschätzung und Orientierung. Er ersetzt keine Selbsthilfegruppe, kann aber dabei helfen, den passenden nächsten Schritt zu finden.
Was passiert nach dem Neurokompass?
Gemeinsam schauen wir,
- ob eine unserer Selbsthilfegruppen aktuell oder perspektivisch gut passt,
- ob es freie Plätze gibt oder Wartelisten sinnvoll sind,
- oder ob andere Angebote oder Übergangslösungen hilfreich sein könnten.